Noch bevor die Feiertage beginnen und sich das Jahr seinem Ende zuneigt, erreicht die Gemeinde Kaltern eine erfreuliche Nachricht: Die Gemeinde wurde – nach der erstmaligen Zertifizierung im Jahr 2019 und der erfolgreichen Re-Zertifizierung im Jahr 2022 – heuer erneut als KlimaGemeinde SILVER bestätigt. Damit stellt sich Kaltern bereits zum zweiten Mal einer Re-Zertifizierung und konnte abermals mit einer sehr hohen Punktezahl überzeugen. Insgesamt wurden 69,2 % der möglichen Punkte erreicht – weit über der für die SILVER-Auszeichnung erforderlichen Schwelle von 50 %. Ein maßgeblicher Beitrag zu dieser erneuten Auszeichnung ist auch dem langjährigen Engagement des früheren Umweltreferenten und Nachhaltigkeitsbeauftragten der Gemeinde, Dr. Werner Atz, zu verdanken.
Das Ergebnis bestätigt den kontinuierlichen Einsatz Kalterns für Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Gemeindeentwicklung. Bereits im Audit Anfang November lobten die Auditor:innen das breite Engagement und die sichtbaren Fortschritte in vielen Bereichen. Zahlreiche Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden – von Mobilitätsprojekten über Energiesparmaßnahmen bis hin zu Sensibilisierungs- und Bildungsinitiativen – bilden dabei die Grundlage des aktuellen Erfolgs.
Diese erneute Bestätigung als KlimaGemeinde SILVER zeigt, dass Kaltern auf dem richtigen Weg ist, sich jedoch auf dem Erfolg nicht ausruhen darf. Vielmehr gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzuführen und weiter auszubauen. Klimaschutz ist eine Daueraufgabe, die gemeinsam und Schritt für Schritt erfolgen muss.
Die Gemeinde bedankt sich bei allen Beteiligten – dem Energieteam, den Verwaltungsmitarbeitenden, den externen Berater:innen und Auditor:innen sowie der Bevölkerung –, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass Kaltern seine Verantwortung im Bereich Klima und Nachhaltigkeit auch weiterhin wahrnimmt.
Mit der Bestätigung als KlimaGemeinde SILVER beendet Kaltern das Jahr mit einem starken Zeichen: Der Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz bleibt ein zentrales Zukunftsthema, das die Gemeinde auch 2026 und darüber hinaus fest im Blick behält.
Der Referent für Umwelt
Stefan Vorhauser