Kolumne: Familienpolitik gemeinsam gestalten

Liebe Kaltererinnen und Kalterer,  Wenn in wenigen Wochen wieder die Schulglocken das Ende eines langen...

Veröffentlichungsdatum:

22.05.2026

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Liebe Kaltererinnen und Kalterer, 

Wenn in wenigen Wochen wieder die Schulglocken das Ende eines langen Unterrichtsjahres einläuten, beginnt für viele Familien die schönste Zeit des Jahres – und gleichzeitig oft auch die organisatorisch herausforderndste. Wer Kinder begleitet, weiß: Familienleben braucht heute nicht nur Liebe und Zeit, sondern immer öfter auch viel Improvisation, Kraft und Unterstützung.

Gerade deshalb ist die aktuelle Familiendemo in Bozen ein wichtiges Signal. Dort wird sichtbar gemacht, was viele Familien täglich erleben: die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Betreuungslücken und die Frage, wie wir als Gesellschaft Familien künftig noch stärker entlasten können. 

In Kaltern wollen wir diesen Herausforderungen nicht nur zuschauen, sondern aktiv gestalten. Dass unsere Gemeinde als familienfreundlich zertifiziert ist, verstehen wir nicht als Etikett, sondern als Verantwortung. Familienfreundlichkeit zeigt sich im Alltag: in guten Betreuungsangeboten, sicheren Räumen für Kinder, verlässlichen Partnern und einer Politik, die langfristig denkt. 

Dass ausgerechnet an diesem Wochenende auch eine landesweit tätige Sozialgenossenschaft ihr 25-jähriges Bestehen in Kaltern feiert, passt deshalb besonders gut. Es zeigt, wie wichtig starke Netzwerke und engagierte Organisationen geworden sind. Familienpolitik kann heute keine Gemeinde mehr alleine stemmen!

 

Ein starkes Zeichen setzen wir dabei auch im Altenburger Wald: Mit unserem Jahrgangsbaum 2025, einer Vogelkirsche, pflanzen wir nicht nur einen Baum, sondern ein Symbol für Zukunft, Verwurzelung und Wachstum. Ein Baum braucht Pflege, Zeit und gute Bedingungen, um stark zu werden. Genau das brauchen auch Familien. 

Mit der geplanten neuen Mensa und neuen Spielplätzen investieren wir bewusst weiter in diese Zukunft. Denn eines ist klar: Wir tun bereits viel, in vielen Bereichen auch überdurchschnittlich viel. Gleichzeitig brauchen starke Familien zunehmend starke Partner – Gemeinden, Vereine, Trägerorganisationen, Schulen und Ehrenamtliche, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Denn dort, wo Kinder gerne aufwachsen, entsteht auch eine starke Zukunft für unser Dorf. 

Euer Bürgermeister

Christoph Pillon

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Zuletzt aktualisiert: 19.05.2026, 10:08 Uhr

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