Am 6. August wurden dem Gemeindeausschuss die Ergebnisse der energetischen Quick-Checks der öffentlichen Gebäude vorgestellt. KlimaGemeinde-Beraterin Christine Romen vom Bildungs- und Energieforum präsentierte die wesentlichen Ergebnisse und Optimierungsvorschläge. Gemeinsam wurden anschließend die nächsten Schritte und die Umsetzung der Maßnahmen diskutiert.
Die Gemeinde Kaltern möchte den Energieverbrauch und damit auch die Energiekosten ihrer Gebäude und Anlagen in den kommenden Jahren deutlich reduzieren und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Diese Ziele sind bereits im Aktionsplan der KlimaGemeinde sowie im Klimaschutzplan der Gemeinde verankert.
Zeitnah umgesetzt werden sollen zunächst geringinvestive Maßnahmen. Dazu zählen etwa das fachgerechte Einstellen von Fenstern und Türen zur Verbesserung der Luftdichtheit, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Optimierung der Heizungsregelung. Größere energetische Sanierungen benötigen hingegen eine längere Planungsphase und sollen schrittweise vorbereitet werden. Künftig sollen zudem auch die noch ausstehenden Gebäude und Anlagen genauer untersucht werden.
Vorgestellt wurde auch die aktuelle Energiebuchhaltung: Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch der gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen sowie des Fuhrparks liegt derzeit bei beachtlichen 62%. Wesentlich dazu trägt der Einsatz von zertifiziertem Grünstrom bei. Die derzeitigen Treibhausgasemissionen von rund 530 Tonnen pro Jahr sollen durch Effizienzmaßnahmen und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien kontinuierlich reduziert werden.
Auch der Ausbau der Photovoltaik soll weiter vorangetrieben werden. Mit den Quick-Checks wurde eine wichtige Grundlage geschaffen. Nun gilt es, den Untersuchungen konkrete Maßnahmen folgen zu lassen und Energieverbrauch, Kosten und Emissionen Schritt für Schritt weiter zu reduzieren.
Der Referent für Umwelt
Stefan Vorhauser